Februar 5, 2024

SEA Sättigung überwinden

Booster für Ihre KPI – wie Sie den Sättigungspunkt Ihrer SEA-Kampagnen überwinden können

Im dynamischen Feld des Search Engine Advertising (SEA) stoßen Marketer in der Regel auf ein faszinierendes Phänomen: Mit zunehmendem Budget erreichen Kampagnen einen Punkt der Sättigung, an dem der Wert der Konversionen nicht mehr proportional zum investierten Budget steigt. Dieses Phänomen stellt eine signifikante Herausforderung dar, da SEA-Agenturen in der Regel durch Ihre Abrechnungsmodelle direkt an das eingesetzte Budget gekoppelt sind. Daher sind sowohl strategische Überlegungen als auch taktische Anpassungen erforderlich, um die Effizienz von SEA-Kampagnen auch weiterhin zu maximieren. Dieser Artikel beleuchtet nicht nur Definition und Ursachen des Sättigungspunktes, sondern stellt darüber hinaus auch Möglichkeiten vor, diesen Punkt erfolgreich zu überwinden.

Das Sättigungsphänomen im Detail

Der Sättigungspunkt in SEA-Kampagnen tritt auf, wenn ein zusätzliches Budget keine signifikante Steigerung der Konversionsraten mehr bewirkt. An diesem Punkt führt jede weitere Investition in die Kampagne zu abnehmenden Erträgen, was bedeutet, dass der zusätzliche Konversionswert nicht mehr im gleichen Maße zunimmt wie das zusätzlich eingesetzte Budget. Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, darunter Marktsättigung, begrenzte Zielgruppenreichweite und eine Erhöhung der Kosten pro Klick (CPC), da die Konkurrenz um die Top-Anzeigenplätze intensiver wird.

Im vom Google bereitgestellten Leistungsplaner lässt sich dies für nahezu sämtliche Kampagnen prognostizieren. Die Kurve, welche z. B. den zu erwarteten Konversionswert im Verhältnis zum eingesetzten Budget darstellt, wird mit der Zeit immer flacher. Zwar ist eine Kampagne auch dann noch profitabel, so lange pro Euro eingesetztem Budget der eingebrachte Konversionswert größer ist als 1, also der ROI positiv ist, doch trotzdem ist es für SEA-Agenturen höchst attraktiv, einer Kampagne auch mit bereits sehr hohem Budget neues Leben einhauchen zu können.

Ursachen des Sättigungspunktes

Das Erreichen des Sättigungspunktes in SEA-Kampagnen kann durch eine Vielzahl von Faktoren bedingt sein, die alle zusammenwirken und die Effizienz des eingesetzten Budgets schmälern. Eine der Hauptursachen ist die natürliche Marktsättigung, bei der schlichtweg eine natürliche Grenze für die Anzahl der potenziellen Kunden besteht, die nach den beworbenen Produkten oder Dienstleistungen suchen. Ist die Mehrheit dieser Zielgruppe erreicht, führen zusätzliche Ausgaben nicht mehr zu einer proportionalen Zunahme der Konversionen. Eng verbunden mit der Marktsättigung ist das Phänomen der Zielgruppenerschöpfung. Dieses tritt auf, wenn die spezifischsten und relevantesten Segmente der Zielgruppe bereits maximal ausgeschöpft sind, sodass weitere Werbemaßnahmen nur noch geringfügige Verbesserungen der Konversionsraten erzielen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Anstieg der Kosten pro Klick (CPC), der sich aus der zunehmenden Konkurrenz um die besten Anzeigenplätze ergibt. Mit steigendem Wettbewerb erhöhen sich die Gebote für die begehrtesten Keywords und Anzeigenpositionen, was die Kosten für die Erzielung zusätzlicher Konversionen in die Höhe treibt. Dies kann besonders in hochkompetitiven Märkten zu einer signifikanten Herausforderung werden, da Unternehmen um eine begrenzte Anzahl von hochwertigen Anzeigenplätzen konkurrieren und dabei versuchen, ihre Kampagnen innerhalb eines effizienten Budgetrahmens zu skalieren.

Maßnahmen zur Überwindung der Sättigung

Um die Herausforderungen des Sättigungspunkts in SEA-Kampagnen zu bewältigen, können Marketer mehrere maßgebliche Strategien einsetzen. Die detaillierte Segmentierung der Zielgruppe ist dabei oft das probateste Mittel, da sie es ermöglicht, neue Nischen und bisher unzureichend angesprochene Zielgruppen zu identifizieren. Dies führt zu einer präziseren Ansprache und kann die Konversionsraten verbessern. Parallel dazu spielt auch die Optimierung der Anzeigenkreativität eine entscheidende Rolle. Durch die kontinuierliche Anpassung und Testung verschiedener Anzeigenformate, Texte und Bilder können Marketer die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe neu gewinnen und die Klickrate steigern. Insbesondere Smart Bidding-Strategien, die vermehrt maschinelles Lernen und automatisierte Gebotsstrategien nutzen, helfen immer besser dabei, die Gebote effizienter zu gestalten und das Budget langfristig optimal einzusetzen.

Auch die Erweiterung des Keyword-Sets kann eine hervorragende Maßnahme sein, um zusätzliche, relevante Keywords zu integrieren, die neue Zielgruppensegmente erschließen und so den Konversionswert steigern. Dies sollte sich gleichzeitig in der Optimierung von Landingpages hinsichtlich der Nutzererfahrung niederschlagen, um den Wert jedes durch SEA generierten Besuchers in Form von Konversionen zu maximieren.

Insbesondere die letzten beiden genannten Punkte können einer Kampagne nochmal einen richtigen Schub verpassen. Dies ist insbesondere deshalb interessant, weil informationale Suchanfragen in ihrer gesamten Vielfalt laut einer Studie über 80 % des Suchtraffics ausmachen. Trotzdem konzentrieren sich SEA-Agenturen in der Regel auf eine handvoll Keywords mit generischen Landingpages, die vor allem transaktionale Suchanfragen betreffen. Weshalb der Sprung in dieses Haifischbecken?

Der Aufwand für passgenauen Content zu jedem Keyword als Hürde

Der wesentliche Grund hierfür ist der riesige Aufwand, der mit der Erstellung von maßgeschneidertem Content für all diese Keywords einhergehen würde. Trotz der erheblichen Konkurrenzsituation im transaktionalen Haifischbecken lohnt sich der Einsatz hier für SEA-Agenturen immer noch deutlich mehr, da Keywords aus dieser Kategorie per se ein höheres Konversionspotenzial aufweisen und in ihrer Komplexität beschränkt sind. Kumuliert jedoch stellen insbesondere der informationale, aber auch der navigationale Sektor (denken Sie nur an einen Werbetreibenden mit über hundert Filialen in verschiedenen Städten) einen schlafenden Riesen dar, der jedoch nur mit dem richtige Rüstzeug aus automatisiert erstellten Content für jede Suchanfrage effizient geweckt werden kann.

lyftyfy ermöglicht hochindividuelle Ads und Landingpages zu jedem Keyword

Die automatisierte Erstellung hochindividueller Ads & Landingpages zu jedem erdenklichen Thema im Bereich SEA ist ein Leistungsmerkmal der neuen Kampagnenarchitektur lyftyfy. Damit geht das Tool im Bereich SEA neue Wege. Dynamischer Content wird mit diesem Tool für jede Keyword-Kombination automatisch generiert, um jede nur erdenkliche Suchanfrage mit dem passgenauen Content zu beantworten. Die Anzahl der zu generierenden Seiten, ob hundert, tausend oder bis zu 4 Millionen (die Grenze von Google), hat in diesem Falle keinen Einfluss auf den Aufwand, da dieser immer gleich bleibt.

Obwohl auf demselben Template basierend, kann jede Landingpage so gänzlich einzigartig und handgemacht aussehen. Falls Sie zu manchen Keywords keinen individuellen Content zur Verfügung haben oder etwa zeitlich bedingt nicht erstellen können, so lässt sich entweder Standard-Content definieren oder aber der individualisierte Abschnitt für die betroffenen Keywords einfach ausblenden.

Auf diese Weise heben Sie den bei steigendem Budget ab einem bestimmten Punkt stetig abnehmenden Verhältnis aus Konversionswert und Kosten auf ein völlig neues Level. So optimieren Sie nicht nur im Short Head, sondern reizen das Potenzial Ihrer Kampagne auch im Longtail komplett aus.

Fazit

Mit zunehmendem Budget erreichen Kampagnen einen Punkt der Sättigung, an dem der Wert der Konversionen nicht mehr proportional zum investierten Budget steigt. Durch innovative Ansätze im Bereich SEA sind Marketer nun in der Lage, Ihre Kampagnen nicht nur weiterhin profitabel zu halten, sondern den Sättigungspunkt zu überwinden, indem sie den Konversionswert im Verhältnis zu den Kosten auf ein neues Niveau heben. Dies ist nun mit der automatischen Generierung von maßgeschneiderten Ads und Landingpages für jede noch so komplexe Kampagne möglich, und das ohne ausufernden Aufwand.